Am Freitag, den 15. November, hatten wir alle CCFfLer und noch mehr Freunde des CCFfL eingeladen, mit uns gemeinsam Karneval zu feiern und es war Druck auf dem Kessel. Bei der 19. Sessionsranfahrt präsentieren wir uns in einem neuen Gewand, mit großerer Bühne mit neuem Bühnenbild und mehr Plätze für all unsere Gäste.

Nich ohne Insignien – der neue Buur Ingo II. un sien Deern Klaudia

Das Ballenlager war bis zur letzten Sitzreihe ausverkauft, als unser 1. Vorsitzende und bisherige „Sitzungspräsident“ Helge den Staffelstab in Form eines Mikrofons an den neuen Moderator Marc Wischnewski übergab. „Nach 19 Jahren ist es Zeit für Veränderungen“, bedankte sich Helge. Was dann folgte war ein dreieinhalbstündiges Programm gespickt mit karnevalistischen Höhepunkten am Fließband. Dass unsere Freunde, die Husaren Blau Weiß Greven, auch nach 50 Jahren noch jung geblieben sind, bewiesen Sie mit ihren musikalischen Stücken, die das Publikum gleich zu Beginn mitrissen. Spätestens als die Berghüpfer der KG St. Johannes Altenberge ihren neuen Schautanz präsentierten hielt es unsere Gäste nicht mehr auf ihren Stühlen.

Dann wurde es am Freitagabend noch einmal offiziell mit der Proklamation unserer neuen CCFfL-Regenten. Nach einem unvergesslichen Jahr mussten Ex-Buur Andreas II. und Ex-Deern Steffi ihren „Staffelstab“ in Form des Schlegels an ihre Nachfolger der neuen Session weiterreichen. Unter tobenden Applaus wurden Buur Ingo II. un sien Deern Klaudia, beide im richtigen Leben unter dem gemeinsamen Nachnamen Dudenhausen bekannt, in ihre neue Regentschaft eingeführt. Sie führen uns nun in dieser Session die Karnevalisten des CCFfL unter dem Sessionsmotto „Unser Herz schlägt für Greven!“ an.

Im Anschluss an die Proklamation wurde der Druck auf den Kessel programmtechnisch wieder erhöht, denn die Kölsche Cover Band aus Everswinkel versetzte das Ballenlager quasi von Greven nach Köln, die ersten Gäste kletterten bei den kölschen Tön auf die Stühle. Das änderte sich auch nicht als die Berggeister und Bergfeen der KG St. Johannes Altenberge zusammen mit fünf Tanzmariechen ein Gardetanz-Medley der Extraklasse präsentierten. Mehr geballter Gardetanzsport geht nicht .

Jetzt durfte erst einmal ein wenig durchgeschnauft werden, denn der Stuttgarter „Hausmeister Bolle“ präsentierte den Grevenern seine Bühnenshow, mit einer Mischung aus Comedy und Magie. Nach dieser kleinen Verschnaufpause wurde es dann aber schon wieder Zeit, den Druck auf den Kessel weiter zu erhöhen. Dafür schickten wir unsere eigene Tanzgruppe ins Rennen. Unsere Springmäuse luden mit ihrem neuen Showtanz die Gäste zu einer achteinhalbminütigen (!) Stadtrundfahrt durch Köln ein, die alle anwesenden Narren zum Mittanzen bewegte.

Als die Stimmung nicht mehr besser sein konnte, stürmten zum Höhepunkt unserer Sessionsranfahrt 13 junge Musiker aus Bonn auf die Bühne und machten ihrem Bandnamen „Druckluft“ alle Ehre. Die Brass- und Performanceband verwandelte das Ballenlager nun endgültig in einen karnevalistischen Druckluftkessel und durfte erst nach mehreren Zugaben die Bühne wieder verlassen. Nach dem offiziellen Programm feierten dann die Narren noch zur Musik von den DJs Frank S. und Pierre einige Stunden bei der Aftershow-Party weiter. Für uns Karnevalisten hätte es keinen besseren Start in den Grevener Sitzungskarneval geben können.